Einige Gedanken über Mukoviszidose
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Seit einigen Tagen schwirren mir wieder viele Gedanken im Kopf herum was das Thema Muko angeht. Sie kreisen sich darum das ich denke das auch die schwerste Krankheit uns etwas erzählen möchte. Ich sehe viele von uns seelisch leiden, sie haben unendliche Ängste mit sich auszustehen, denken nur an morgen und nicht an das heute, sehen ihre Krankheit als eine Geisel an sich an. In all den Jahren die ich jetzt schon lebe, und sicher noch vielen die ich leben werde, sehe ich immer wieder das eine positive Einstellung zu Mukoviszidose einen großen Teil des Verlaufs beeinflussen kann. Leider gibt es noch keine Studien darüber ob es wahr ist. Aber ich habe über Krebspatienten gelesen, die sich mit positiver Einstellung zum Leben ausrichteten, mit Hilfe der Psychotherapie das sie schneller geheilt wurden. Zu 50%. Nun man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, aber ich sage einmal, die Waage die man benutzt ist die Gleiche. Nur hat man noch nicht versucht. Das finde ich schade. In Zukunft werden sicher Studien dazugeben, was das seelische mit dem körperlichen veranstalten kann :0). Ich habe viele Patienten getroffen, nur wenige teilten mit mir meine Gedanken. Die anderen verfielen in ihre starren Gedankenmuster. Das kann ich nicht verstehen. Man sollte es wenigestens versuchen. Es ist viel Arbeit daran eine positive Einstellung an Muko zu finden. Aber wenn man einen Willen hat, offen für Begeisterung am Leben ist, und den stillen Wegen der Eingebung folgt dann kann das was werden. Wenn wir mal überlegen, es ist nur ein einziger Baustein in unserer Genkette der uns das ganze Leben versauen soll, zu deutsch. Nee, also da habe ich viel entgegenzubieten. Die Krankheit anzunehmen ist einer der wichtigsten Punkte im Leben. Ohne diesen Aspekt bringt uns das Leben nur Querschläger, die wir nicht mehr richten können. Ich betone immer wieder, das auch eine Heike D. an ihr sterben wird, aber ich habe den Hintergrund erfahren und das ist alles andere als wichtiger als der Name Mukoviszidose. Es ist als wenn der Tod einen Namen hat, und wer den Namen kennt, hat Macht über ihn. Was nützt uns, sich zu quälen, zu leiden nur weil wir diesen verdammten "Namen" tragen. Man muss seine alten Gedanken über Bord werfen. Positiv denken heißt nicht, das man alle seine Sorgen vergessen sollte. Nein, man muss darüber nachdenken und eine Lösung im Interesse für sich selbst finden. Und nicht wehleidig vor sich hin jammern. Hat man ersteinmal den Strom dieser Welt unter sich dann fließt man leicht mit ihm mit. Und alles ist ruhiger, gelassener, entspannter. In diesem Sinne wird gern gesagt: ALLES WIRD GUT Pdm. d. 11.4.01

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